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Nonnenfürzle
Dieses duftige Gebäck müsste eigentlich korrekterweise
Nonnenfürtchen heißen, was sich von dem mittelniederdeutschen Wort
"nunnekenfurt" ableitet
und soviel bedeutet wie "von den Nonnen am besten zubereitet".
Ein Witzbold machte daraus den nicht ganz salonfähigen, aber heute
überall gebräuchlichen Namen, um den sich dann natürlich bald
allerhand Legenden rankten. So soll bei einem Essen eine große Schale
voll dieser duftenden Köstlichkeiten serviert worden sein, und ein
alter Domherr und Feinschmecker griff sich gleich das größte heraus
und sagte schmunzelnd: "Ich nehme das von der Oberin."Zutaten: 500 g Mehl, 30 g Hefe, 60 g Zucker, 1/4 Liter Milch, 60 g Butter oder Margarine, 1 Prise Salz, Schale einer halben Zitrone, 4 Eier, 100 g Sultaninen, Backfett Zubereitung: Quelle: Frank Gerhard - Kulinarische Streifzüge durch Schwaben,
Sigloch Edition, 1979 |